die aktuellen Coronamaßnahmen

Neuigkeiten zu den geltenden Coronabestimmungen

Die Inzidenzzahlen steigen weiter. Die Maßnahmen werden verschärft. Die Situation für unser Gemeindeleben ändert sich wieder. Was gilt? Was geht? Was geht nicht? Wir möchten euch über die wichtigsten Punkte für unser Gemeindeleben informieren.

 

Gottesdienst:

Wir hatten schon im Oktober begonnen, unsere Gottesdienste unter Berücksichtigung der 3G-Regel durchzuführen. Damals haben wir uns dazu entschieden, um mehr Menschen in unserer Kirche versammeln zu können. Gleichzeitig haben wir begonnen, an jedem Sonntag – eine Stunde vor dem Gottesdienst – begleitete Testungen anzubieten. So ermöglichen wir in dieser Zeit jedem, unsere Gottesdienste zu besuchen und schließen niemanden aus. Aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen haben wir uns schon vor einigen Wochen dazu entschlossen, beim Singen wieder die Masken zu tragen und die Gesamtbesucherzahl etwas herabzusetzen, um die Abstände zu vergrößern.

Mit dieser Regelung fahren wir auch unter der veränderten Situation sehr gut. Es gibt zwar einige neue Auflagen für den Gottesdienst, doch durch unsere Regelung vom Oktober und die situationsbezogene Anpassung, erfüllen wir weiterhin alle Auflagen. Für unseren Gottesdienst ändert sich also nichts - außer, dass wir weiterhin wachsam sind. (Mehr Informationen zu unserer Gottesdienst-Regelung findest du hier...)

 

Kirchenkaffee:

Das Kirchenkaffee war schon in den vergangenen Monaten nur noch unter 3G-Regelung zulässig. Da wir den Gottesdienst aber auch unter 3G gefeiert haben, konnten wir das anschließende Kirchenkaffee ohne Einschränkungen durchführen. Das ist jetzt aber nicht mehr möglich. Da wir nun in Warnstufe 2 sind, wäre Kirchenkaffee im Gemeindehaus nur noch unter 2G-plus und im Außenbereich unter 2G möglich.

Wir möchten eine 2-Klassen-Regelung verhindern und niemanden von der Gemeinschaft beim Kirchenkaffee ausschließen. Darum haben wir entschieden, das Kirchenkaffee unter diesen Umständen erst einmal auszusetzen. Auch der Test- und Kontrollaufwand für ein 2G-plus-Kirchenkaffee erscheint uns zu hoch.

Sollten wir wieder in Warnstufe 1 zurückkehren, wäre das Kirchenkaffee im Außenbereich unter 3G möglich. Da wir den Gottesdienst unter 3G feiern, könnten wir in diesem Fall wieder mit dem Kirchenkaffee im Außenbereich einsetzen. Kaffee und Tee würden wir dann aus einem Gemeindehausfenster in den Außenbereich ausschenken.

 

Gruppen und Kreise:

Durch gesetzliche Bestimmungen gelten für alle Veranstaltungen und Treffen, die in unseren Gemeinderäumen stattfinden, staatliche Vorgaben. Auf diese Vorgaben haben wir keinen Einfluss und müssen sie einhalten. Ausgenommen von diesen Maßnahmen sind nur Gottesdienste und Andachten! Für sie gelten aufgrund des Grundrechts auf Religionsfreiheit andere Bestimmungen.

Für alle Gruppen und Kreise, die sich in unseren Gemeinderäumen treffen, gilt daher Folgendes:

In Warnstufe 1 besteht in unseren Gebäuden eine 2G-Pflicht, wenn mehr als 25 Personen anwesend sind. Im Außenbereich unserer Gemeinde gilt dann eine 3G-Pflicht.

In Warnstufe 2 besteht in unseren Gebäuden eine 2G-plus-Pflicht, wenn mehr als 15 Personen anwesend sind. Im Außenbereich unserer Gemeinde gilt dann eine 2G-Pflicht.

In Warnstufe 3 verändert sich vor allem die Personengrenze. Hier besteht in unseren Gebäuden eine 2G-plus-Pflicht, wenn mehr als 10 Personen anwesend sind. Im Außenbereich unserer Gemeinde gilt dann ebenfalls eine 2G-Pflicht.

Für alle Hauskreise und Kleingruppen, die sich in privaten Häusern treffen, weisen wir darauf hin, dass Treffen in Privathäusern dem Privatrecht unterliegen. In Warnstufe 1 gilt bei mehr als 25 Personen auch im eigenen Haus 2G. In Warnstufe 2 gilt schon bei mehr als 15 Personen im eigenen Haus 2G-plus. Unter diesen Personengrenzen gibt es derzeit noch keine Einschränkungen. Wir bitten euch aber, weiterhin verantwortungsvoll zu sein und auch eure privaten Begegnungen verantwortlich zu gestalten. Alle Veränderungen in diesem Bereich entnehmt bitte der Tagespresse.

 

Kinder & Jugendliche:

Wir sind sehr dankbar, dass es in Bezug auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kaum Änderungen gibt.
Aufgrund der besonderen Situation in der Kinder und Jugendarbeit haben wir für sie eine eigene "Neuigkeit" angelegt, wo wir über die Bedingungen für der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen informieren. Über den folgenden Link werdet ihr direkt zu dem Artikel weitergeleitet: Kinder, Jugendliche & Corona

Die wichtigste Info an dieser Stelle ist: Bund und Länder haben bisher im Blick auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor allem zu einer bewussten und verantwortlichen Einhaltung der allgemeingültigen Hygienerichtlinien aufgerufen. Daneben gibt es einige kleinere Richtlinien, die aber allesamt dazu führen, dass wir unsere Angebote weiterhin offen halten können. (Für mehr Infos lies gerne den obengenannten Artikel "Kinder, Jugendliche & Corona".)

 

Freiwillige-Testungen und Krankheitssymptome:

Wir wissen, dass sich Geimpfte immer noch mit dem Coronavirus anstecken können. Doch die Erfahrungen in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen der letzten Monate zeigen, dass die Impfungen tatsächlich dazu führen, dass Geimpfte einen wesentlich milderen Krankheitsverlauf haben. Scheinbar sind sie im Falle einer Erkrankung auch weniger ansteckend. Dennoch können sie andere Menschen anstecken!

Ungeimpfte müssen sich durch unsere bestehende 3G-Regelung vor jedem Gottesdienst testen lassen. Über ihren Gesundheitszustand gibt es also einigermaßen Gewissheit. Dies gilt allerdings nicht für Geimpfte. Da sie sich nicht testen müssen, aber dennoch erkrankt sein können, sind gerade die Geimpften im Moment ein Schwachpunkt unseres Hygienekonzeptes. Denn ihr Krankheitsverlauf kann fast unbemerkt sein. Das ist der Grund, warum in Warnstufe 2 und 3 auch 3G-plus bzw. 2G-plus-Bestimmungen hinzukommen – d.h. auch Geimpfte müssten sich dann zusätzlich testen lassen.

Hier sind wir noch nicht! Außerdem gibt es neben Corona auch noch dieselben Infektionskrankheiten, wie in jedem Jahr. Nicht jede Erkältung ist Corona – dass wissen wir alle. Doch genau dieses Wissen kann uns unvorsichtig machen. Daher möchten wir euch ermutigen, auch als Geimpfte bei Krankheitssymptomen vorsichtig zu sein und euch zu testen. Wenn ihr mehr Verantwortung übernehmen möchtet, könnt ihr euch auch gerne vor dem Besuch des Gottesdienstes Zuhause selbst testen. Das ist keine Pflicht und keine Zugangsvoraussetzung! Aber vielleicht hilft es uns ein bisschen mehr Verantwortung füreinander zu übernehmen.

 

„Ich bin der HERR! Ich enttäusche keinen, der mir sein Vertrauen schenkt.“
(Jesaja 49,23)

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