KV-Klausurtagung - ein Rückblick

Vom 18. bis 20. Februar hat sich der Kirchenvorstand zu einer Klausurtagung zurückgezogen. Der Weg war nicht weit. Aufgrund der Coronaeinschränkungen sind wir in Meinersen geblieben und haben uns im Gemeindehaus zurückgezogen, um über die Ziele und Entwicklungen unserer Gemeinde zu beten, zu reden und nach Umsetzungen zu suchen.

Begonnen hatten wir schon am Montag, dem 14. Februar. Der Visitationsbericht des Kirchenkreises war mittlerweile angekommen. Am Montag haben wir diesen Bericht miteinander durchgearbeitet und die Rückmeldungen des Kirchenkreises ausgewertet. (Wer darüber mehr erfahren möchte, ist herzlich zum Transparenzbericht am 27. März nach dem Gottesdienst eingeladen.) Aus dem Kirchenkreis gab es viel Ermutigendes zu unserer Gemeindearbeit, aber auch einige kritische Rückfragen und Impulse, für die wir sehr dankbar sind. Mit diesen Rückmeldungen haben wir uns am Montag beschäftigt. Manches haben wir dabei sogar noch kritischer in den Blick genommen, als der Bericht.

Diese Ziele und Impulse aus diesem Prozess haben wir dann gesammelt und am Freitag, dem 18. Februar mit unseren eigenen Zielen aus dem Gemeindebericht (zum Nachlesen auf unserer Homepage zu finden) und den Entwicklungen der letzten Jahre zusammengebracht. Wir haben geschaut, wie sich die jeweiligen Impulse gegenseitig ergänzen und wo sich gemeinsame Linien abzeichnen, die uns auf Gottes Willen für unsere Gemeindearbeit und -Entwicklung hinweisen.

Am Samstag haben wir dann an diesen Linien weitergearbeitet. Dabei haben sich für uns 4 große Bereiche abgezeichnet. Zum einen müssen wir an der Leitungsgemeinschaft unserer Gemeinde weiterarbeiten, was vor allem den Kirchenvorstand, aber auch die Bereichsleitungen betrifft, die unter Corona sehr gelitten haben. Als Zweites wollen wir verstärkt daran arbeiten, die Hausgruppen unserer Gemeinde zu stärken und weiter auszubauen. Als Drittes wollen wir die Mündigkeit und Reife unserer Gemeinde fördern, damit alle Mitglieder unserer Gemeinde im Glauben wachsen und ihn selbständig leben und weitergeben können. Der vierte Bereich bezog sich auf etwas, was gerade unter Corona schmerzlich gelitten hat: Wir wollen verstärkt Begegnungen schaffen, in denen wir unsere Gemeinde wieder neu als Glaubensfamilie erleben können.

Diesen vier Bereichen konnten wir im Folgenden viele weitere Ziele zuordnen und haben so einen guten Überblick über die nächsten Schritte für unsere Gemeindeentwicklung gewinnen dürfen. Wir haben an vielen Stellen benennen können, wie (also auf welche Weise und durch welche konkreten Schritte) die Ziele umgesetzt werden sollen und wer (welche Teams und Personen) dafür die Verantwortung trägt.

Eigentlich geht es jetzt aber erst los. Wir wissen jetzt, was unsere Hausaufgaben sind. Jetzt müssen wir sie auch machen. Einer der ersten Schritte sind Gespräche mit den Bereichsleitungsteams und ihr Neuaufbau.

Was kannst du konkret tun?

Als Jesus in Matthäus 9 die Hausaufgaben sieht (Massen von Menschen, die verirrt sind wie Schafe, die keinen Hirten haben), sagt er nicht zu seinen Jüngern: „Los jetzt! Ihr seht, was alles zu tun ist. Steht auf und schafft was!“ Nein! Er sagt: „Die Ernte ist groß, doch es sind nur wenig Arbeiter da. Bittet deshalb den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter auf sein Erntefeld schickt!“ (Mt 9,37-38)

Betet also gerne dafür, dass Jesus die richtigen Menschen beruft, um in unserer Gemeinde in Verantwortung zu treten und sein Reich mit uns zu bauen.

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